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#12von12 - April - Holstenart, kleines Hundeherz, Kartenzauber - Kunst von Nadine Kleier


HOLSTENART - kleines Hundeherz - Kartenzauber !!!


Ein intensiver Monat.

Viel unterwegs. Viel Arbeit. Drei große Veranstaltungen in kurzer Zeit.


Holstenart. Aufbau. Anspannung.


Und irgendwo dazwischen ein kurzer Moment zum Durchatmen.


Frida, meine Hündin. Ein Termin, der keiner bleiben sollte.

Ultraschall. Diagnose. Ein Herz, das Hilfe braucht.


Und trotzdem:

Skizzenbuchmomente. Neue Motive. Kartenzauber.


Außen viel Trubel.

Innen so viel gleichzeitig.

Schwere und Leichtigkeit.

Sorge und kleine Lichtblicke.


Ein Monat voller Gegensätze.




Frida, mein Herz

Was als Routine begann, wurde schnell mehr.

Beim Ultraschall zeigte sich:

ihr Herz ist vergrößert und braucht jetzt Unterstützung.


Seitdem läuft die Sorge leise mit.

Tabletten, ein neuer Rhythmus – und nachts Body und Windel,

damit es für uns alle etwas einfacher wird.


Und ja – ich habe ihr einen Body mit kleinen Ostermotiven gekauft.

Ziemlich niedlich, irgendwie,

und man muss dabei ein bisschen schmunzeln, trotz allem.


So vieles gleichzeitig.

Und sie mittendrin.




Kritzel-Reisen

Während draußen Trubel, Termine und Sorgen um Frida weiterliefen,

gab mir mein Skizzenbuch Raum zum Durchatmen.

Hier konnte ich einfach nur spielen, experimentieren, lachen

– und ein bisschen unperfekt sein.


Granulierende Aquarellhintergründe, seltsame Wesen aus Farbblobs,

schiefe Porträtskizzen

– alles nur für mich.

Und manchmal lag meine Hündin neben mir eingekuschelt.


Und trotzdem zeige ich sie gern:

ein bisschen Leichtigkeit mitten in einem Monat voller Gegensätze

– während die nächsten Veranstaltungen noch vor mir lagen.




Eine üppige Lieferung!


15 neue Motive

– ordentlich gestapelt, noch gut verpackt, bereit, ausgepackt zu werden.


Und das Beste:

noch mehr Motive sind bereits vorbereitet und warten darauf, bald in die Sammlung aufgenommen zu werden.




Hier die neue Postkarten-Auswahl

– jede Rückseite farblich gestaltet, jeder Titel nur eine kleine Idee meinerseits.


Meine Sammlung wächst so sehr,

dass bald zwei große Kartenständer nötig werden,

um alles ordentlich zu präsentieren.


Es ist immer wieder faszinierend, wie Leute auf meinen Kartenständer reagieren: erst das Staunen, ein kurzes Stirnrunzeln über die Andersartigkeit in den Bildern

– und dann dieses stille Schmunzeln,

während sie sich in die Motive hineinträumen.


Wenn ich dann erzähle, dass die Rückseiten mitgestaltet sind und Titel enthalten, sammeln sich fünf, sechs, sieben Leute um den Ständer

– ganz ruhig, nachdenklich, mit leiser Freude. ✨


Die Postkarten sind nicht nur für mich ein Herzensprodukt

– sie laden ein, Geschichten zu entdecken, zu träumen und kurz abzutauchen.





Kleine Freuden im Briefkasten

Mein Schwiegervater, Joachim Lautenschläger, 82 Jahre alt,

hält trotz gesundheitlicher Einschränkungen und erster Vergesslichkeiten

an seinen langjährigen Ritualen fest.


Seit Jahrzehnten verschickt er zu besonderen Anlässen kleine Aquarelle,

und es ist berührend zu sehen, dass er immer noch präsent ist

– mit Herz, Hand, wenn auch sichtlich wackelig,

und seiner unverwechselbaren Bewegung.


Ein Moment, der daran erinnert, wie wertvoll es ist,

Zeit für die Menschen zu haben, die noch da sind,

und kleine Gesten der Freude zu teilen.


Vielleicht mag ja der eine oder der andere mal auf seiner Webseite vorbeischauen.

Es lohnt sich!






Zu den Kunsthandwerkermärkten nehme ich hauptsächlich KUNSTDRUCKE meiner KUNSTWERKE mit – hochwertige Originaldrucke von mir.


Die eigentlichen Original-KUNSTWERKE zeige ich ausschließlich auf Kunstmessen, Bilderausstellungen oder anderen Kunstevents.


Die Gründe sind einfach:

Die Märkte sind oft enger, der Aufbau und Abbau etwas "chaotischer",

und die Besucher suchen eher erschwingliche Formate

– z.B. ein KUNSTDRUCK 40x50 für 60 Euro

statt eines Original-KUNSTWERKES für mehrere hundert Euro.


Außerdem würde es mich sehr traurig machen,

wenn eines meiner Original-KUNSTWERKE

bei einem Markt versehentlich beschädigt würde.


So können Besucher meine Motive direkt mitnehmen,

genießen die Arbeit im handlichen Format

und ich kann gleichzeitig die Originale schützen und exklusiv präsentieren.




Eine Messe bedeutet immer sehr viel Vorbereitung

– Wochen an Planung, viel Organisation und Zeit für den Aufbau.


Bei uns dauert der AUFBAU vier bis fünf Stunden,

der ABBAU geht mittlerweile in einer Stunde

– wir, mein Mann und ich, sind ein eingespieltes Dreamteam.




Vorher - Nachher

Zwei Gesichter – zwei Stimmungen:


Vorher: 

angestrengt, angespannt, der Kopf voller Pläne und Gedanken,

was noch alles umgesetzt werden muss.


Nachher: 

nach zwei vollen Messetagen

– müde, aber spürbar und sichtbar ruhiger, viel ruhiger.



Zur Rückfahrt von der Holstenart habe ich endlich die Gelegenheit genutzt,

die Steingesichter zu fotografieren,

die mir auf der Hinfahrt aufgefallen waren.

Eins mit geschlossenen Augen, eins mit offenen

– ein stiller Blick nach innen und nach außen.


Nicht nur gucken, sondern wirklich sehen, aufmerksam sein für alles, was passiert: die Freude, die kleinen Momente,

aber auch die schwierigen, wie den Vorfall mit kopierten Werken auf der Messe.


Dieser Monat hat mich in vielen Rollen begleitet:

als Hundemutti, als Künstlerin und als Beobachterin meiner eigenen Wege.


Ich durfte spüren, wie viel Freude kleine Dinge schenken,

wie wertvoll Aufmerksamkeit und Unterstützung sind,

und wie sehr Kreativität, Arbeit und Liebe zusammenwirken.


Nach der langen Winterpause waren die Tage auf Märkten und Messe

ein wahres Aufatmen, voller Dankbarkeit und Bestätigung.


Und ein schwieriges Thema hat mich begleitet:

Auf der Holstenart in Neumünster wurden von anderen Künstlerinnen kopierte Werke ausgestellt und zum Verkauf angeboten.

Unter anderem von Maris Rauch als auch von Theresa Maria Müller.

Ich finde das sehr bedauerlich und sehr schlimm.

Gleichzeitig zeigt es, wie wichtig Urheberrecht, Achtsamkeit und Zusammenhalt

in der Kunstszene sind.

Ich bin dankbar, Teil einer Community zu sein,

die sich gegenseitig schützt und unterstützt.


Die Steingesichter erinnern mich daran, dass es wertvoll ist,

hinzusehen, wirklich wahrzunehmen, aufmerksam zu sein

– für die kleinen Freuden, für das, was bewegt,

für die Kunst und die Menschen, die sie leben.


Ein Moment, in dem ich innehalte, nach innen schaue und mir wünsche, dass wir diese Aufmerksamkeit und diese Haltung im Alltag bewahren.



Aktuelle Termine




💛


Ich freue mich auf Dein Feedback !!!

 
 
 

4 Kommentare


Suse
13. Apr.

Alles Liebe für Frida! Die Steingesichter lösen bei mir den Gedanken aus, wie wichtig es ist zuzuhören und nicht immer gleich eine perfekte Lösung parrat zu haben. Hab eine gute Woche!

LG Suse

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nkleier
nkleier
13. Apr.
Antwort an

Herzlichen Dank für deine Gedanken dazu. Frida geht es schon besser. Wir sind auf einem guten Weg. Zum Glück💝

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Debby/ Sternenglanzhimmel
12. Apr.

Liebe Nadine,

Ich drücke deiner lieben Frida beide Daumen, dass Ruhe einkehren darf und sie noch viel Zeit hat, die ihr gemeinsam wunderbar füllen könnt.

Ich finde deine Zeichnungen wunderbar und die Idee mit den Postkarten grandios. Die Reaktionen so herrlich.

LG Debby

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nkleier
nkleier
13. Apr.
Antwort an

Liebe Debby,

herzlichen Dank für deine Wünsche und dein tolles Feedback. Frida geht es ganz gut mit den Herztabletten. Das Herzchen ist ruhiger und wieder mit mehr Kraft. Beste Grüße, Nadine ✨

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